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Road to Hana – 59 Brücken und ca. 620 Kurven auf 84 km

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Die Road to Hana verläuft im Nordosten Mauis von Kahului bis zur Stadt Hana. Auf 84 km überquert man 59 Brücken, von denen 46 einspurig sind und lenkt in gut 620 Kurven ein. Trotz oder gerade wegen der nicht ganz einfachen Strecke, ist die Road to Hana eine sehr beliebte Touristenattraktionen auf Maui, da man auf der Strecke nicht nur atemberaubende Ausblicke auf verschiedene Täler und den Pazifik hat, sondern auch immer wieder an größeren und kleineren Wasserfällen, Stränden und anderen „Points of Interest“ vorbei kommt und je nach Interesse einen Zwischenstopp einlegen kann.

Auf jeden Fall lohnenswert sind die Twin Falls, die sich recht am Anfang der Road to Hana befinden. Mit einem Weg von zusammen 1,5 Meilen hin- und zurück kommt man an einen Wasserfall, unter dem man schwimmen und sich abkühlen kann. Das Wasser ist recht kühl und es empfiehlt sich Wasserschuhe einzupacken, denn um dort hinzukommen muss man durch ein steiniges Flußbett gehen und sieht nicht immer, wo man hintritt. Eine junge Frau stolperte z.B. heute und landete inkl. Spiegelreflexkamera im Wasser, was mehr als ärgerlich war.

Weitere schöne Wasserfälle sind die Wailua Falls und die sich ein ganzes Stück hinter Hana befindlichen Pools of ‚Ohe’o, auch bekannt als die Seven Sacred Pools. Auch hier kann man sich wieder abkühlen und in den einzelnen Becken der Wasserfälle schwimmen gehen.

Im Wai’anapanapa State Park findet man mit dem Pa’iloa Beach einen Strand mit schwarzem Sand vor. Hier schwimmen zu gehen kann allerdings je nach den aktuellen Bedingungen recht gefährlich sein, da zum einen hohe Wellen sehr nah am Strand brechen können und zum anderen die Strömung recht stark ist. Lifeguards gibt es hier zudem keine. Ebenfalls im Wai’anapanapa State Park kann man sich die Waianapanapa Cave anschauen. U.a. durch die stehenden Gewässer in der Höhle findet man hier – und fast im ganzen Park – aber leider auch sehr viele Mücken vor. Wer hier vorsorgt, ist sicherlich nicht falsch beraten.

Am Ende der Road to Hana, bzw. hinter den Seven Sacred Pools, kann man hinter einer kleinen Kirche das Grab von Charles Lindbergh besuchen, der seine letzten Tage in Hana verbrachte. Charles Lindbergh schaffte am 20. und 21. Mai 1927 die erste Alleinüberquerung des Atlantiks ohne Zwischenlandung von New York nach Paris. Sein Flugzeug, die Spirit of St. Louis, kann man heute im Air & Space Museum in der National Mall von Washington D.C. besichtigen, was ich auf dieser Reise auch getan habe.

Spätestens hier, bzw. höchstens noch ein paar Meilen weiter empfiehlt es sich dann umzukehren, da ein Stück von ca. 10 Meilen unbefestigter Straße folgt. Eigentlich alle Mietwagenfirmen der Insel verbieten es auch, hier lang zu fahren und sollte etwas passieren, ist man nicht mehr versichert. Man sollte bedenken, dass man hier auch keinen Handyempfang hat und bei einer Panne ernsthafte Probleme bekommen könnte. So oder so muss das natürlich jeder selbst entscheiden. Mit einem Ford Mustang kann man die Strecke – meiner Erfahrung nach – problemlos bewältigen und selbst auf dem „angeblich“ unbefestigten Teilstück, hat man immer wieder geteerte Abschnitte dabei. Eigentlich also alles halb so wild und die Aussicht lohnt sich allemal.



Wer hier schreibt

Es geht wieder rum! Während meiner 2. Weltreise schreibe ich hier über meine Erfahrungen und Erlebnisse dieser 6-monatigen Tour, die mich - neben ein paar neuen Zielen - zurück an viele Orte bringt, die ich unbedingt nochmal besuchen möchte.

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