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Canyoning – Seine Grenzen und die Natur besser kennenlernen

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Canyoning war für mich ebenso neu wie River Surfing. Auf Empfehlungen des Managers vom Adventure Queenstown Hostel, sowie von Leuten, die das Ganze schon gemacht haben, habe ich die Tour dann auch für ca. 130 Euro gebucht. Die Halbtagestour in einem Canyon in der Nähe von Queenstown war ihr Geld dann genauso wert, die alle anderen Sachen, die ich hier erlebt habe. Vielleicht mal abgesehen vom schweineteuren Skydive, aber das musste ich einfach mal getan haben. Unabhängig vom Preis. Und ein unbeschreibliches Gefühl war es so oder so.

Mit einer etwas größeren Gruppe ging es – wie meistens – per Bus zu einem Gelände, auf dem wir wie gewohnt mit allem ausgestattet wurden. Neo, Helm, Schwimmweste, Socken, Schuhe, etc. Anschließend waren es dann keine 5 Minuten mehr, bis wir auf einem Parkplatz ankamen und von hier ca. 15 Minuten Fußweg vor uns hatten. Nach der gewohnten Einweisung inkl. Handzeichen etc. stand als erstes eine Zip-Line über den Canyon an. Besser gesagt zwei Zip-Lines. Erst ging es auf der einen hin und dann auf einer anderen zurück. Gefolgt wurde das Ganze vom Abseilen an einer Felswand um in den Canyon zu kommen. Hier wurde es dann nass, was bei ca. 10 Grad Wassertemperatur in dem Anzug eine willkommene kleine Abkühlung war.

Die kommenden Stunden schwammen, gingen und sprangen wir den Canyon runter. Inklusive Sprüngen aus 6m Höhe in Wasserbecken, Runterrutschen von Wasserfällen (vorwärts und rückwärts), Zip-Lines bei denen man über Wasserbecken stehen blieb, sich aus ca. 12m Höhe selbst so weit abseilen konnte wie man wollte, bevor man sich traute zu springen und Sprüngen auf den Allerwertesten aus ca. 4m, da das Wasser sehr flach war.

Alles in allem eine Erfahrung, bei der man sich selbst das ein oder andere Mal überwinden muss, um es dann auch wirklich zu tun. Ein Teilnehmer der Gruppe – dem man vorher schon ansah, dass er hier falsch aufgehoben war – konnte nicht schwimmen, was in einer Situation unter einem Wasserfall richtig gefährlich wurde, da er nicht aus dem Sog wegkam und keine Luft mehr bekam. Als ein Guide ihn dort endlich wegholen konnte, schlug er in Panik wild um sich und erwischte auch mich im Gesicht, als ich zu Hilfe kam. Nachdem wir auf ihn eingeredet haben, dass er in Sicherheit ist, wurde er dann auch ruhiger, hat aber natürlich an diesem Tag nichts mehr weiter gemacht, als irgendwie lebend den Canyon runterzukommen.

Wer hier schreibt

Es geht wieder rum! Während meiner 2. Weltreise schreibe ich hier über meine Erfahrungen und Erlebnisse dieser 6-monatigen Tour, die mich - neben ein paar neuen Zielen - zurück an viele Orte bringt, die ich unbedingt nochmal besuchen möchte.

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