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Smartphones – Wen interessiert noch seine reale Umwelt?

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Auf meiner 1. Weltreise 2006 waren Smartphones noch nicht wirklich bekannt und kaum jemand hatte eins, was recht schön war, denn die Menschen nahmen noch an ihrer unmittelbaren Umwelt teil. Sie haben nach vorne geschaut, häufiger mal gegrüßt und mitbekommen, was um sie herum geschieht.

Heute – nur 8 Jahre später – sieht das Ganze anders aus. Fast jeder ist im Besitz eines Smartphones und dieses scheint Dreh- und Angelpunkt des alltäglichen Lebens geworden zu sein. Statt nach vorne, schauen die meisten Menschen nur noch nach unten auf das Display, das sie in der Hand halten und über das sie jederzeit und überall vernetzt sind.

Würde man nicht ausweichen, würde man von vielen vermutlich einfach umgerannt, denn der Fokus liegt nicht mehr auf der unmittelbaren Umwelt, sondern einzig und allein auf dem Smartphone-Display. Ganz auffällig ist es besonders an Flughäfen, Bahnhöfen oder anderen Orten, an denen man auf etwas wartet und sich offensichtlich anders nicht mehr beschäftigen kann. Aber selbst hier am Strand von Newport Beach, wo ich diesen Bericht gerade völlig „Old School“ auf Papier vorschreibe, schauen 2 von 3 Personen die um mich rum liegen auf Ihr Smartphone.

Ich glaube man könnte vollkommen nackt am Gate eines Flughafens auf- und ablaufen, ohne, dass es auch nur eine einzige Person mitbekommen würde.

So oder so finde ich es sehr schade, was die Entwicklung hier für einen Verlauf nimmt. Mit Google Glas oder ähnlichen Gadgets dürfte es in Zukunft nochmal eine neue Stufe dieser „Social Loneliness“ geben, wie ich die vernetzte Abgrenzung gegenüber Personen aus der realen und unmittelbaren Umwelt mal nennen würde.

Das Video zeigt eigentlich sehr gut, was gemeint ist.

Wer hier schreibt

Es geht wieder rum! Während meiner 2. Weltreise schreibe ich hier über meine Erfahrungen und Erlebnisse dieser 6-monatigen Tour, die mich - neben ein paar neuen Zielen - zurück an viele Orte bringt, die ich unbedingt nochmal besuchen möchte.

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