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Das Air & Space Museum in der National Mall von Washington D.C.

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Das Air & Space Museum war der Hauptgrund für den 2. Besuch von Washington D.C.. Hier war ich dann auch an 2 Tagen in Folge, da ich nach meiner Ankunft in der Hauptstadt der Vereinigten Staaten und dem Besuch des Nationalarchivs erst 30 Minuten vor Schließung hier eintraf und das vorne und hinten nicht ausreichte um alles zu sehen.

Das Hauptausstellungsstück, wenn man das bei den ganzen interessanten Exponaten so überhaupt sagen kann, ist der Wright Flyer von 1903, der nicht wie einige andere Ausstellungsstücke als Nachbau hier steht, sondern tatsächlich als Original. Der Wright Flyer – benannt nach den Brüdern Wright (Willbur und Orville) war das erste motorisierte Luftfahrzeug, das schwerer als Luft war und von einem Piloten gesteuert wurde. Am 17. Dezember 1903 schaffte es Willbur beim letzten von 4 Testflügen an diesem Tag knapp 260m in einer Zeit von 59 Sekunden zurückzulegen.

Neben dem Wright Flyer ist eines der weiteren interessanten Ausstellungsstücke die Spirit of St. Louis. Mit diesem Flugzeug schaffte Charles Lindbergh, dessen Grab auf Maui ich im Mai 2007 besucht habe, den 1. Direktflug von New York nach Paris und somit die erste alleinige Atlantiküberquerung.

Neben diesen beiden Flugzeugen findet man etliche Ausstellungen zur Geschichte des Fliegens, zu Kriegsflugzeugen, zu den Marssonden, der Mondlandung und vielem, vielem mehr. Ich war schon recht zügig und habe insgesamt knapp 4 Stunden hier verbracht. Teilweise habe ich mir auch die Vorträge der geführten Touren, die zu bestimmten Tageszeiten starten und kostenlos sind angehört. Insbesondere zu den beiden oben erwähnten Fliegern.

Weitere Hauptattraktionen sind:

  • Space Ship One
  • Bell X-1
  • Sputnik und Explorer
  • Amelia Earhart’s Lockheed Vega
  • Mondstein zum Anfassen
  • Apollo II Kommando Modul Columbia
  • Apollo Lunar Modul
  • Nase einer Boeing 747

Sehr entspannt war, dass das Museum an den beiden Tagen nicht wirklich voll war. Einer der Sicherheitsleute erzählte beim Rausgehen, das normalerweise pro Stunde 6000 Besucher in das Museum „stürmen“. An diesen Tagen kamen aber lediglich 6000 über den ganzen Tag verteilt.

Ein sehr interessanter Abschnitt des Museums ist der Bereich in dem Besucher, besonders Kinder, interaktiv lernen können, wieso Dinge fliegen. In verschiedenen Strömungskanälen und anderen Vorrichtungen kann man den Luftfluss selbst steuern und sehr anschaulich Zusammenhänge erkennen, die natürlich auch nochmal ausführlich beschrieben sind.

Wie schon in einem Museum in Chicago gibt es übrigens auch hier ein an das Museum angeschlossenes Mc Donald’s. Auf der einen Seite ein „Richtiges“ und auf der anderen Seite ein mobilen Mc Donald’s Wagen.

Der Eintritt in das Air & Space Museum, das um 10.00 Uhr öffnet und um 17.30 Uhr schließt ist kostenlos.

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Es geht wieder rum! Während meiner 2. Weltreise schreibe ich hier über meine Erfahrungen und Erlebnisse dieser 6-monatigen Tour, die mich - neben ein paar neuen Zielen - zurück an viele Orte bringt, die ich unbedingt nochmal besuchen möchte.

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