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Octopus Resort – Südsee-Paradies auf Fiji’s Insel Waya

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Vorweg: Wenn man sich ein Südsee-Paradies malen würde, wie man es sich wünscht – Es würde wohl so aussehen, wie hier. Wohlgemerkt nur „aussehen“. Das was die Angestellten zusätzlich an Flair hier reinbringen, kann man einfach nicht malen und sich als Deutscher von der anderen Seite der Welt auch nur schwer bis gar nicht vorstellen, wenn man es nicht zumindest einmal erlebt hat. Von der Ankunft bis zur schwer gefallenen Abreise war der Aufenthalt hier ein Traum.

Statt mit dem Yasawa-Flyer, der die meisten der Yasawa-Inseln anläuft, habe ich im Vorfeld das Schnellboot des Resorts für ca. 70 Euro (pro Strecke) gebucht. Der E-Mail Verkehr war schon top und alles inkl. der Abholung im Minibus am Smugglers Cove, wo ich die Nacht vor der Anreise verbracht habe, lief für Fiji-Verhältnisse (Fiji-Time…) recht ungewöhnlich, sauber und pünktlich ab.

Mit 2 Mädels aus Kanada und Neuseeland, die bereits im Bus saßen, ging es morgens um 7.30 Uhr zum Hafen, von wo aus es dann mit Vollgas knapp 90 Minuten auf die Yasawa-Insel Waya ging, auf der das Octopus Resort liegt. Obwohl wir „nur“ zu dritt ankamen, wurden wir 100m vor dem hellen Strand, in dessen Hintergrund alles mit Palmen bedeckt war und in dessen Vordergrund kristallklares, türkises Wasser leuchtete von einem kleinen Boot abgeholt und direkt am Ufer von mehreren Angestellten mit Musik, Gesang und Cocktails empfangen.

Nach 13 Wochen in Hostels kommt man sich dabei vor wie im falschen Film. Allerdings in einem sehr guten Film. Nach der Begrüßung und minimalen Formalitäten, ging es direkt durch auf das 7er-Zimmer, dass wir 3 fast die komplette Zeit für uns alleine hatten. Einzelbetten, Klimaanlage, gute Betten, tägliche Reinigung, immer frische Blumen als Deko, und die sehr sauberen Duschen und Toiletten nur eine bzw. zwei Türen weiter. Die Koffer, die wir zuletzt am Hafen auf Viti Levu gesehen haben, standen zudem bereits auf dem Zimmer.

Der Tag der Ankunft sollte auch vorerst der letzte Tag gewesen sein, an dem man Schuhe, bzw. Flip-Flops brauchte. Auf die kann man hier nämlich komplett verzichten, da man sich so gut wie ausschließlich auf Holz oder Sand bewegt.

Vollpension mit dem Meal-Plan im Octopus Resort

War das Bett im 7er-Zimmer noch sehr günstig, muss man hier einen Meal-Plan für ca. 40 Euro täglich hinzubuchen. Es gibt hier halt nichtmal eben einen Kiosk oder einen Supermarkt um die Ecke. Am Anfang dachte ich noch, das macht die Sache unnötig teuer und so oft esse ich normalerweise nicht bzw. benötige ich keine 3 festgelegten Mahlzeiten am Tag. Auch diese Ansicht sollte sich nach dem 1. Mittagessen ändern. Wie überall in Fiji war auch hier das Essen phänomenal. Zum Frühstück ein großes Buffet, mittags neben ca. 15 Gerichten immer noch 3-4 tagesaktuelle Gerichte und abends à la carte, wobei man zwischen 3-4 Vorspeisen, 3-4 Hauptgängen uns 2 Desserts wählen konnte.

An den 6er, bzw. 8er Tischen, die abends gedeckt werden (übrigens auf einem Boden aus Sand), lernt man in entspannter Atmosphäre jeden Tag schnell neue Leute kennen, sodass man nach einigen Tagen fast alle Resort-Gäste kennt oder zumindest weiß, wer woher kommt.

Wie auch im Mango Bay Resort an der Coral Coast gibt es auch hier neben den Mehrbettzimmern Buren direkt am Strand, die puren Luxus bieten und dessen Bewohner sich mit denen der Mehrbettzimmer alle Einrichtungen der Anlage teilen und somit halt auch beim Essen zusammenkommen.

Die Angestellten des Octopus Resort – Freundlichkeit pur

In anderen Berichten schrieb ich ja schon von der unglaublichen Freundlichkeit der Einheimischen. Auch hier, bzw. besonders hier war das nicht anders. Nicht nur Neuankömmlinge werden jeden Tag (bis auf Sonntag) von den Angestellten am Abend vor dem Essen zu einer Cava-Zeremonie eingeladen. Auf einer Bastmatte sitzend erhält man während eines gewissen Ablaufs eine Schale mit Cava, dem Nationalgetränk Fiji’s überreicht. Ab dem 2. Tag wurde ich immer wieder zu späterer Stunde, wenn nur noch die Einheimischen dort zusammensaßen, eingeladen mich dazuzusetzen und saß oft als einziger Gast bis nach 0 Uhr dabei, hörte der Musik, die die anderen auf Gitarren und einer Ukulele spielten und dazu sangen zu, beantwortete viele Fragen zu meiner Reise oder hörte selbst gespannt zu, was die Jungs zu erzählen hatten, die mir einen Einblick in das Inselleben und dem Leben in Fiji allgemein gaben.

Der Strand vom Octopus Resort

Der Strand vom Octopus Resort ist bei Ebbe ca. 15m und bei Flut ca. 5m breit. Direkt vor dem Strand erstreckt sich ein Korallenriff, das zum Schnorcheln einläd, was hier auch jeder Gast fast täglich tut. Direkt am Strand schwimmen sollte man nur bei Flut. Bei Ebbe hat man zwischen dem Riff und dem Strand nicht viel Platz, kann aber durch eine Schneise im Riff, die auch von den Booten genutzt wird hinter das Riff schwimmen. Hier – hinter dem Riff – fällt das Meer auf ca. 5-10m ab und auch als Schnorchler kann man hier sehr schön an der Kante entlang schwimmen und die Unterwasserwelt beobachten.

Nach links (auf’s Meer blickend) zieht sich der Strand ca. 400m und nach rechts sogar noch etwas länger. Holzliegen mit bequemen Auflagen oder Hängematten zwischen den Palmen, stehen für jeden Gast zur Verfügung. Wenn man keine Lust auf Strand hat, kann man es sich auch am nahegelegenen Pool gemütlich machen oder sich in die Coconut-Bar setzen, die etwas erhoben am Strand liegt.

Bei Tauch- oder Schnorcheltouren, die man vor Ort buchen kann lernt man auch noch 1-2 andere schöne Buchten in der Nähe kennen.

Aktivitäten – Schnorcheln und Tauchen am meisten gefragt

Aktivitäten kommen in diesem Resort nicht zu kurz. Jeden Tag werden von morgens bis abends verschiedene Dinge angeboten, die vom Schnorcheln und Tauchen über Beachvolleyball, Tanzkurse, Kochkurse sowie dem Besuch eines Gottesdienstes (sonntags) bis hin zu Film-Nächten, einer Show der Angestellten (freitags) und einer Party-Nacht (samstags) reichen.

Alles in allem 10 von 10 Punkten

Vom Anfang bis zum schwergefallenen Ende, bei dem man am Strand erneut mit Gesang, Gitarren und Ukulele verabschiedet wird, war die Zeit im Octopus Resort unvergesslich. Das Essen, der Strand, die Stimmung, die Menschen aus aller Welt, mit denen ich die Zeit hier verbracht habe, die Unterwasserwelt am Riff und besonders die freundlichen Angestellten, die mich komplett schon am 2. Tag – zu meiner eigenen und zur Verwunderung aller anderen Gäste – mit Namen kannten, haben den Aufenthalt hier zu einer Zeit gemacht, an die ich mich immer gerne erinnern werde.

Weitere gute Resorts, mit denen ich mich bei der Planung für die Yasawa-Inseln auseinandergesetzt habe, waren noch das Mantaray Resort und das Blue Lagoon Resort. Auch über diese beiden habe ich nur gutes gehört, sie aber nicht besucht, weil ich – im Gegensatz zu vielen anderen – die Zeit hier zum Relaxen nutzen wollte und nicht alle 2 Tage wieder umziehen wollte.



10.0 Südsee-Paradies

Wäre dieser Ort nicht am anderen Ende der Welt, würde ich sehr häufig wiederkommen. Die Zeit war unvergesslich und bleibt immer in bester Erinnerung. Besonders die Menschen auf Fiji und besonders hier im Resort machen den Aufenthalt aussergewöhnlich.

  • Lage 10
  • Personal 10
  • Sauberkeit 10
  • Schlafqualität 10
  • Preis-Leistung 10
  • Essen 10
  • Spaß 10
  • User Ratings (1 Votes) 10

Wer hier schreibt

Es geht wieder rum! Während meiner 2. Weltreise schreibe ich hier über meine Erfahrungen und Erlebnisse dieser 6-monatigen Tour, die mich - neben ein paar neuen Zielen - zurück an viele Orte bringt, die ich unbedingt nochmal besuchen möchte.

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